steno: Gallerie

Stenografierte Texte werden entweder als

gezeigt.

Lewis Caroll: Father William's song (aus Alice in Wonderland)
S. 53--56 in Pitman New Era shorthand
Paralleledition (3,685MB) / live text (0,114MB)
pp. 1--4 in Pitman 2000 shorthand generiert mit text2Pitman
live text (0,067MB)
S. 54--57 in Anniversary Gregg shorthand
Paralleledition (3,210MB) / live text (0,098MB)
S. 1--4 in Centennial Gregg shorthand generiert mit text2Gregg
live text (0,098MB)
Washington Irving: Rip Van Winkle (Auszug)
S. 1--5 geschrieben in Anniversary Gregg Shorthand (1929-)
Paralleledition (3,218MB) / live text (0,087MB)
Osteröder Passage aus Heines Harzreise
S. 8--13 in Gabelsberber-Kurzschrift
Paralleledition (5,308MB) / live text (0,137MB)
S. 10--13 in Stolze-Schrey-Kurzschrift
Paralleledition (5,092MB) / live text (0,095MB)
S. 1--13 in DEK-Verkehrsschrift generiert mit text2DEK
live text (0,222MB) / Druckfassung (duplex/short edge 0,7MB)
Heute am 24. 3. 2017 feiert der Schriftsteller Martin Walser seinen neunzigsten Geburtstag. Eine Seite aus seinem Tagebuch (Quelle FAZ 2007) zeigt, dass er dabei häufig vorkommende Wörter stenografiert.

Nach dem (Estoup-Mandelbrot-)Zipfschen Gesetz (Rang eines Wortes * seine Frequenz = Konstante) machen (in einem genug langen Text) die ersten 20 (100) am häufigsten vorkommenden Wörter etwa 1/3 (1/2) aller Wörter aus.

M. Walser zeigt uns wie man mit Stenografieren der häufigsten (Hilfs)wörter Zeit spart ohne die Gefahr, dass man seine Notizen später nicht entziffern kann.


In einem Paralleledition-Beispiel (Seite 10 aus Heines Harzreise in Stolze-Schrey-Kurzschrift) sehen wir drei Blöcke: die Kurzschriftseite auf der Linken, den entsprechenenden Text und die Fußnoten auf der Rechten. Die korrespondierenden Zeilen kann man mit Hilfe des numerischen Superscripts (hier 1,...,21) am Zeilenanfang finden. Die Textfußnoten sind durch kleine Buchstaben (hier a,...,e) numeriert:

Ein frühes Beispiel einer Paralleledition ist das Werk von Franz Xaver Gabelsberger: Neue Vervollkomnungen in der deutschen Redezeichenkunst oder Stenographie, 2. Auflage, München 1849 mit der "Uebersetzung (178 Seiten) des stenographisches Theils (147 Seiten):


In einem live text-Beispiel (Seite 10 aus Heines Harzreise in Stolze-Schrey-Kurzschrift) sehen wir eine durchsuchbare DjVu-Datei: z.B. die Suche nach "Göttingen" liefert die Zeile, die das (Teil)wort enthällt; alternativ geht man mit der Maus über die Kurzschriftzeilen, wird der unterliegende Text gezeigt.

© S. J. Šarman